Beziehungen & Geld

Ein gemeinsames Konto ist ein wichtiger Pfeiler einer funktionierenden Beziehung.

Einer der schwersten Schritte zur Etablierung einer stabilen Beziehung ist mit Sicherheit „die Offenlegung der Finanzen“. Damit ist nicht die Offenlegung der Vermögensverhältnisse der beiden Partner gemeint. Vielmehr geht es um die Lebenshaltungskosten, die von Typ zu Typ sehr unterschiedlich sein können.

Haben die Singles lange Zeit finaziell ihr „eigenes Süppchen gekocht“, spielt dieses Thema in der Beziehung eine sehr wichtige Rolle. Spätestens, wenn gemeinsame Kinder aus dieser Verbindung hervorgehen und einer der Partner wegen der Kinderbetreuung seinen beruflichen Werdegang zurückstellt, muss darüber gesprochen werden.

Entschließen sich Menschen zu einer lebenslangen Partnerschaft, sollten die Finanzen auch gemeinsam geplant und über Investitionen zusammen entschieden werden. Die beste Idee, die Beziehung auf stabile Fundament zu stellen, ist mit Sicherheit das gemeinsame Bankkonto.

Die erste Phase ist die Unangenehmste. Der Partner bekommt genau mit, was die einzelnen Dinge kosten, die der Partner kauft oder nutzt. Sehr häufig kommt es zu Diskussionen, was etwas kosten muss, soll oder nicht soll, bzw. nicht kosten darf. Überwinden Paare diese Phase und kommen zu einer gemeinsamen Handhabung, ist einer der dicksten Grundsteine zu einer stabilen Beziehung gelegt.

Dazu setzen sich die Partner zu unterschiedlichen Themen auseinander und es erfolgen Absprachen zu bestimmten Bereichen. Gerade wenn es um Dinge des gemeinsamen Gebrauches oder der Wohnungseinrichtung, sollten diese Investitionen immer gemeinsam besprochen werden. Es belastet Beziehungen erheblich, wenn z.B. der eine Partner plötzlich mit einem extrem teuren neuen Teppich im Wohnzimmer überrascht, der im schlimmsten Fall dem anderen gar nicht gefällt. Auch die Anschaffung eines neuen Fernsehers mit Dolby Surround, der das Konto leer gefegt hat, kann Grund für einen schwerwiegenden Streit sein.

Bitte macht Unterschiede in Bezug auf „Dinge des täglichen Lebens“ und den „Dingen des persönlichen Nutzen“. Dazu gibt es mehr im Blog „Warum ein Fun-Budget wirklich Spaß macht“. Der Artikel erschient am 15.07.2020

Veröffentlicht in Praktische Beziehungstipps.

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